Aus blau wird grün: Jetzt das Moped-Kennzeichen für 2016 beantragen #Moped #Mofa #Bonsure

Moped2016

Wer mit Mofa oder Moped unterwegs ist, der braucht zum 1. März 2016 ein neues Kennzeichen: Die blauen Schilder sind ab diesem Zeitpunkt nicht mehr gültig. Wer trotzdem weiterfährt, macht sich strafbar, weil kein Haftpflichtversicherungsschutz mehr besteht.

Die Mofa-Kennzeichen beantragen wir gerne für Sie. Eine kurze Nachricht genügt und wir veranlassen den Versand.

Zum Vertragsabschluss für ein Versicherungskennzeichen sind nur einige Angaben zum Fahrzeug erforderlich.

  • Hersteller
  • Fahrzeug-Identifikations-Nummer (Fahrgestell-Nummer)
  • Antriebsart
  • Baujahr

Diese Angaben finden Sie in der Allgemeinen Betriebserlaubnis (ABE) für Ihr Fahrzeug.

Eine Anmeldung bei der Zulassungsstelle, wie z. B. bei einem Auto, ist nicht nötig.

Ein paar interessante Zahlen und Fakten, was in 2014 passiert ist:

Nach den Statistiken des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) haben die etwa 1,7 Millionen Fahrzeuge mit Versicherungskennzeichen im Jahr 2014 rund 23.000 Haftpflichtschäden verursacht. Das waren in etwa so viele Unfälle wie im Vorjahr. Die Gesamtkosten stiegen von rund 59 auf knapp 60 Millionen Euro. Rückläufig war hingegen die Zahl der Diebstähle: Im Jahr 2014 wurden rund 2.900 kaskoversicherte Mofas und Mopeds entwendet, neun Prozent weniger als im Vorjahr. Trotzdem verschwinden Kleinkrafträder damit immer noch deutlich häufiger als andere Kraftfahrzeuge: Von 1.000 Mofas und Mopeds wurden zwölf gestohlen. Bei Pkw lag die Diebstahlquote hingegen bei nur 0,5 von 1.000 Fahrzeugen.

Das Versicherungs-Kennzeichen gilt für: • Kleinkrafträder wie Mofas und Mopeds, die nicht mehr als 50 Kubikzentimeter Hubraum haben und nicht schneller als 45 km/h fahren.
• Elektrofahrräder mit einer Tretunterstützung bei Geschwindigkeiten über 25 km/h oder einer tretunabhängigen Motorunterstützung über 6 bis max. 45 km/h.
• Segways und ähnliche Mobilitätshilfen mit elektrischem Antrieb und einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 20 km/h.
• Quads und Trikes mit einer, durch die Bauart bestimmten, Höchstgeschwindigkeit von maximal 45 km/h und einem Hubraum von maximal 50 Kubikzentimetern.
• E-Roller, die über eine Betriebserlaubnis verfügen und maximal 45 km/h schnell sind.
• Motorisierte Krankenfahrstühle.
• Mofas und Mopeds aus DDR-Produktion mit einer Höchstgeschwindigkeit bis 60 km/h, die bereits vor dem 1. März 1992 versichert waren.

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