Naturgefahrenreport 2015 – Wohngebäudeversicherer zahlen 1,2 Milliarden Euro für Unwetterschäden

Naturgewalten haben im vergangenen Jahr rund 850.000 Schäden an Wohngebäuden und Hausrat verursacht.

Die Schäden summierten sich dabei auf knapp 1,2 Milliarden Euro. Insgesamt regulierten die Wohngebäude- und Hausratversicherer für ihre Kunden im vergangenen Jahr Schäden in Höhe von 5,7 Milliarden Euro. 2014 war das Jahr von Sturm und Starkregen: Orkan Ela fegte Anfang Juni über das Land und hinterließ 350.000 versicherte Sachschäden. Für die Sachversicherer war er mit 600 Millionen Euro der zweitteuerste Sommersturm der vergangenen 15 Jahre. Mit dem Tief Quintia ging im Juli über Münster der heftigste Starkregen in Deutschland seit 2002 nieder. 30.000 versicherte Sachschäden und Kosten von 200 Millionen Euro waren die Bilanz.

Einer gemeinsamen Klimastudie von Versicherern und Klimaforschern aus dem Jahr 2011 zufolge könnten sich Überschwemmungsschäden bis zum Jahr 2100 verdoppeln. Weitere Informationen zum Thema unter www.gdv.de/naturgefahrenreport2015

Quelle: Meldung des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) vom 6.10.2015
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