Neue Beitragsbemessungsgrenzen in der gesetzlichen Sozialversicherung

Ab Januar 2016 ändern sich die Bemessungsgrenzen für die Gesetzlichen Sozialversicherungen, dies hat das Bundeskabinett Mitte Oktober beschlossen.

Identische Werte für alle Bundesländer gelten in der Kranken- und Pflegeversicherung. Der Jahreswert der Beitragsbemessungsgrenze erhöht sich auf 50.850 Euro (2015: 49.500 Euro), für die monatsweise Betrachtung ergeben sich 4.237,50 Euro (2015: 4.125 Euro). Ebenfalls angehoben wird die so genannte Versicherungspflichtgrenze (Jahresarbeitsentgeltgrenze) in der gesetzlichen Krankenversicherung. Ab einem jährlichen Verdienst von 56.250 Euro (2015: 54.900 Euro) bzw. 4.687,50 Euro (2015: 4.575 Euro) monatlich gelten Arbeitnehmer als freiwillig versichert in der Gesetzlichen Krankversicherung und können in die private Versicherung wechseln. Unterschiede zwischen West und Ost gibt es nach wie vor bei den Werten für die Renten- und Arbeitslosenversicherung. Auf 74.400 Euro (2015: 72.600 Euro) pro Jahr bzw. auf 6.200 Euro (2015: 6.050 Euro) monatlich steigt die Beitragsbemessungsgrenze im Westen. Die neuen Werte für den Osten: 64.800 Euro (2015: 62.400 Euro) pro Jahr bzw. 5.400 Euro (2015: 5.200 Euro) monatlich.

Quelle: Meldung der Bundesregierung, 14. Oktober 2015
0