Präzise und schnelle Hilfe bei Auslandsunfällen

30 Jahre Schengener Abkommen. Zielsetzung: Reisen ohne Grenzkontrollen – seit 1985 möglich. Heute umfasst der „Schengen-Raum“ 26 europäische Staaten mit rund 400 Millionen Einwohnern. Die Sprachbarrieren innerhalb Europas aber sind geblieben. Sie können gerade in Extremsituationen wie etwa Verkehrsunfällen zu großen Problemen werden. Nac wie vor verreisen deutsche Touristen gerne mit dem Auto, auch ins Ausland.

Was passiert aber, wenn es dort kracht? 
Jedem Europäer soll nach Vorgabe der EU nach einem Kfz-Schaden im europäischen Ausland möglichst schnell und unkompliziert geholfen werden. Daher gibt es in jedem EU-Land für jede Versicherung einen Ansprechpartner, den so genannten Schadenregulierungsbeauftragten.

Kennt der Geschädigte die gegnerische Versicherung nicht, wird diese von einer Auskunftsstelle ermittelt. In Deutschland ist das der Zentralruf der Autoversicherer in Hamburg.

Der Zentralruf, betrieben von der GDV-Dienstleistungs-GmbH, ermittelt zuverlässig die jeweilige Versicherung und benennt zugleich einen Ansprechpartner in Deutschland.

Zu erreichen ist der Zentralruf der Autoversicherer innerhalb Deutschlands gebührenfrei unter der Rufnummer 0800 250 26 00 oder unter http://mobile.zentralruf.de.

Anrufer aus dem Ausland müssen die Nummer +49 40 300 330 300 wählen.

Nach wie vor eine Hilfe für die Schadenregulierung: Der europäische Unfallbericht. Das Formular erleichtert das Protokollieren eines Unfalls vor Ort und hilft, Sprachbarrieren zu überwinden. In zwei inhaltlich identischen Teilen füllen die Unfallbeteiligten alles gemeinsam aus, unterschreiben den Bericht und tauschen die Durchschriften aus. Zusätzlich können Fotos der beteiligten Fahrzeuge sowie Namen und Anschriften von Unfallzeugen hilfreich sein.

Den EU-Unfallbericht gibt es bei den einzelnen Autoversicherern. Das Formular kann ebenfalls bei der GDV DL kostenfrei bestellt werden unter: http://www.gdv-dl.de/infocenter.html

Quelle: Pressemeldung der GDV Dienstleistungs-GmbH & Co.KG vom 27. Mai 2015.
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