Rauchmelder retten Leben und den Versicherungsschutz

Brandmelder

Ab Ende 2018 sind Rauchmelder nahezu bundesweit in Wohnungen und Häusern Pflicht. In den meisten Bundesländern ist dies bereits heute schon der Fall – zu Recht:
Jährlich sterben etwa 500 Menschen in Deutschland bei Wohnungsbränden. Zwei Drittel von ihnen im Schlaf. Rauchmelder können Leben retten. Und stimmt im Schadensfall zudem der Versicherungsschutz, ist auch das Hab und Gut bestens geschützt.

Eigentümer und Mieter in der Pflicht

Für den Einbau der Rauchmelder sind in der Regel die Eigentümer verantwortlich. Lediglich in Mecklenburg-Vorpommern ist der Mieter einer Wohnung für die Installation zuständig. Die Verantwortung für die Betriebsbereitschaft der Lebensretter variiert ebenfalls. Je nach Bundesland ist die Instandhaltung Aufgabe des Eigentümers oder des Mieters. Unabhängig davon sollten Rauchmelder jedoch in der Regel nach 10 Jahren erneuert werden.

Doppelt sicher mit der richtigen Versicherung

Rauchmelder warnen frühzeitig vor Gefahren und können Leben retten. Einen Brand verhindern sie jedoch nicht. Entsprechender Versicherungsschutz ist daher unverzichtbar. Nur er schützt vor den finanziellen Konsequenzen eines Brands.

Rauchmelder-Verzicht hat Konsequenzen

Kommen Sie der Rauchmelder-Pflicht nicht nach, verstoßen Sie in der Regel gegen eine Obliegenheit, da gesetzliche und behördliche Sicherheitsvorschriften einzuhalten sind. In diesen Fällen sind Versicherer berechtigt, Leistung zu kürzen.

Quelle: Baden Badener Versicherung, 04.2016

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